Bürgerinitiative Das Selketal Planung Alternativen Historie/Impressum

Die Naturschutzverbände haben im Jahr 2000, gleich nachdem die Planungen zum Bau der Hochwasserrückhaltebecken im Selketal bekannt wurden, sich zu dem Aktionsbündnis „Rettet das Selketal“ zusammengeschlossen.
Sie befürchteten, daß diese Bauten im NSG große Zerstörungen anrichten werden und suchten Alternativen, um die Natur davor zu bewahren und trotzdem die Bürger vor künftigen Schäden zu schützen.
Das Ergebnis war ein Kompromißvorschlag, das HRB Straßberg zu tolerieren, wenn auf das HRB Meisdorf verzichtet wird. Diesen Vorschlag nahm der LHW anfänglich auf, widerrief allerdings 2002 seine Zustimmung zu diesem Kompromiß.

Archiv

Impressum

April 1994 - Hochwasser der Bode und Selke

1999   Die Landesregierung beauftragt das Planungsbüro Dresden Dorsch Consult mit der Erarbeitung einer Studie für den Hochwasserschutz an der Selke.
Im Ergebnis schlägt dieses Büro den Bau von zwei Hochwasserrückhaltebecken bei Straßberg und Meisdorf sowie begleitende Maßnahmen an der Selke in den Orten vor.
Die Belange des Naturschutzes und Auswirkungen auf den Tourismus - einen der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Region blieben weitestgehend unberücksichtigt.

2002   Selketalkonferenz

2003   große Demo an der Thalmühle und im Selketal

2004    Gründung der Bürgerinitiative Naturnaher Hochwasserschutz Selke